Gottesdienst zur Erneuerung des Bundes mit Gott

img_0172Nach einer Tradition unseres Kirchenvaters John Wesley aus dem Jahr 1750 starten wir in das neue Jahr mit der Feier zur Erneuerung des Bundes mit Gott. Dieser Gottesdienst mit Mahlfeier verbindet eine Tauferinnerung (Gottes JA zu uns Menschen, das uns in der Taufe zugesprochen wird) mit einer erneuerten Verpflichtung, nicht mehr für sich, sondern für Christus zu leben. Dabei wird im Gottesdienst von allen, die möchten und soweit sie es möchten, folgendes Gebet gesprochen:

„Ich gehöre nicht mehr mir, sondern Dir. Stelle mich, wohin Du willst. Stelle mich, zu wem Du willst. Lass mich wirken, lass mich dulden. Brauche mich für Dich oder stelle mich für Dich beiseite. Erhöhe mich für Dich, erniedrige mich für Dich. Lass mich alles haben, lass mich nichts haben. In freier Entscheidung und von ganzem Herzen überlasse ich alles Deinem Willen und Wohlgefallen. Herrlicher und erhabener Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Du bist mein und ich bin Dein. So soll es sein. Bestätige im Himmel den Bund, der jetzt auf Erden neu geschlossen wurde. Amen.“

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Monatsschluss-Andacht

img_0453weihnachtsstern_weihnachtsgeschichteJeden letzten Freitag im Monat treffen wir uns um 18.30 Uhr zu einer Monatsschluss-Andacht. Wie zum Beginn des Sabbats entzünden wir die Kerzen auf dem Abendmahlstisch. Wir haben die Möglichkeit, das abzulegen, was uns noch aus dem Monat nachgeht. Es wird der Monatsspruch im größeren Zusammenhang gelesen. Und nach einer Zeit der Stille bringen wir unsere Anliegen im Gebet vor Gott. Gute 30 Minuten, die helfen sollen, bewusst ins Wochenende zu gehen.

Im Dezember ging es um den Stern, der die Weisen zu Jesus in der Krippe geführt hat. „Da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut.“ (Matthäus 2,10)